Ein Monat

Februar 27, 2007

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… ist schon fast vorüber und getan hat sich so einiges.

Gesehen haben Thomas und ich schon sämtliche Sehenswürdigkeiten in Kopenhagen. Auch die Uni kam natürlich nicht zu kurz. Dass hier in Kopenhagen so manches anders abläuft wie bei uns in Österreich, daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen.

Deshalb präsentiere ich euch quasi zum Einmonatigem die zehn „Kulturschocks“

1) Das Wohnen: Großstädte gibts bei uns ja auch, sogar noch größere als Kopenhagen. Aber die Wohnungen sind doch etwas ganz „spezielles“, denn eine Lärmisolierung wurde hier noch nicht erfunden. Thomas und ich hausten zuerst Zimmer an Zimmer, doch das gaben wir schon nach 2 Tagen wieder auf, nachdem wir den Atem des jeweilig Anderen hören konnten. Bei Partys wird prinzipiell das Fenster geöffnet und die Boxen möglichst laut eingeschaltet. Warum sich niemand beschwert, weiß ich bis jetzt noch nicht.

2) Der Verkehr: Nein kein Linksverkehr, aber dennoch etwas seltsam. Ampeln gibt es an jeder Kreuzung ca. 10 Stück. Biegt man nach Links ab, so meint man, man hat rot, da die Ampel des Querverkehrs gesehen wird. Nachdem man mir schon 2x hupte, kappierte auch ich, dass dies für mich anscheinend nicht gilt. Und beim Abbiegen nach Links mit dem Fahrrad hat man zuerst geradeaus zu fahren, und dann über den Zebrastreifen zu gehen. Kappiert? Naja, ich brauchte auch eine Woche.

 3) Disziplin: Fußgänger die bei rot über die Ampel gehen sieht man nirgends. Verständlich, würde die Straftat auch 600 DKK kosten (~80 €uro)

4) Apropos Kosten: Willst du eine Cola trinken (in einem Restaurant) dann kostet dich das 38 DKK (~ 5,40 €uro). Parkst du das Auto für eine Stunde, dann halte bitte 45 DKK oder 6,05 €uro bereit. Sowieso kostet hier alles unmengen mehr, als bei uns in Österreich

5) Sprache: Dänisch und Englisch ist für JEDERMANN hier in Dänemark kein Problem. Selbst der grauhaarige Fahrradhändler an der Ecke spricht perfekt Englisch

6) Apropos Fahrrad: Fahrradfahrer werden hier als aktive Verkehrsteilnehmer geachtet. Dh. Praktisch überall Vorrang. Das Problem eines Fahrradparkplatzes ist hier weitaus größer, als dass eines Autos (das Parken des Fahrraded ist hingegen gratis).

7) Luxus: Wenn man Dänemark mit Österreich vergleicht, könnte man meinen die Dänen schwimmen im Geld. Wenig verwunderlich wenn man bedenkt, dass hier 60 Prozent (!) Steuern zu zahlen sind. Im Vergleich dazu Österreich ledeglich 42 Prozent. Tja man möge sich vorstellen in Österreich werden die Steuern auf 60 Prozent erhöht?! Unvorstellbar. Die Donnerstagsdemonstationen bekämen wohl einen neuen Inhalt.

 8) Freundlichkeit: Man könnte manchmal schon fast meinen, sie meinen es nicht ernst. Aber es ist so. Steht man eine Minute planlos in der Gegend herum, kommt mit Sicherheit jemand auf dich zu und hilft dir, auch dann, wenn du gar keine Hilfe benötigst.

9) Volkssport: Handball

10) Wetter: Sonne solls anscheinend auch geben, wenn man mich fragt ist das jedoch ein Gerücht. Zuletzt gesehen am 10. Februar. Und das im Fernsehn! Ansonsten: Kalt, stürmisch, regnerisch, Schneefall, … alles was das Herz begeehrt!

Lg patrickwiedl

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Woche drei

Februar 20, 2007

… ist nun vorbei und wieder haben wir einiges erlebt. Vergangenen Samstag kamen Katharina und Simone (meine Traumfrau;-) ) zu uns auf Besuch. Mit ihnen erkundigten wir noch am selben Tag Kopenhagen, besuchten das Louis Tussaud’s und platzten mitten in eine Razia im verwahrloste Viertel „Christiania„, welches bis zum Jahre 2004 (!) eine gesetzlose Zone war. Das Carlsberg Museum und das Derby zwischen FC Kopenhagen und Bröndby durfte natürlich auch nicht fehlen.

Am zwanzigsten Geburtstag von Simone fuhren wir über die sogenannte Öresundbrücke nach Malmö. Das spezielle ist, dass die ersten vier Kilometer unter Wasser zurückgelegt werden. Anschließend kommt man auf eine künstliche Insel (vier Kilometer) von dort beginnt dann auch die eigentliche Brücke mit einer Länge von 7,7 Kilometer.

Malmö ist die drittgrößte Stadt Schwedens und zählt 273.000 Einwohner. Man kann aber getrost sagen, dass sowohl Thomas, als auch ich froh sind, in Kopenhagen zu studieren. Kopenhagen ist einfach schöner, besser, interessanter, …

Wir nützten den Ausflug auch um unseren Lebensmittelbedarf aufzufüllen, da die Lebensmittel in Schweden wesentlich billiger sind.

Zur feier des Tages gingen wir dann noch zum Mexikaner bei dem wir soviel essen konnten, wie wir wollten. Einfach Sensationell!

Am Sonntag reiste Katharina dann auch schon wieder ab, Simone bleibt ja noch eine Woche.

Seit dieser Woche haben wir auch schon fast unseren endgültigen Stundenplan erhalten. Außer Samstag und Sonntag haben wir immer Uni. ;-/

In den nächsten Tagen ist daher lernen angesagt.

lg patrickwiedl

ps: Fotos konnte ich dieses Mal leider nicht alle online stellen, da es über 330 gewesen wären. Videos lade ich nächste Woche hoch!


Besuch aus dem Ländle

Februar 9, 2007

Stefi mit Freund FieteFoto von einem HöhrsaalVorarlberger Treff am Mittwoch

Nach dem sich nun schon fast die zweite Woche zu Ende neigt, erwarten wir Morgen den ersten Besuch aus dem Ländle. Unsere zwei „Frauen“ Kathi und Simone werden morgen Mittag am Flughafen ankommen. Wir freuen uns schon rießig darauf ihnen unser neues zuhause zeigen zu können.

Genau zu jener Zeit wird meine Mama ihren 60. Geburtstag im Home of Balance (die Frau auf der Titelseite ist nicht meine Mama, meine sieht nämlich trotz den 60 Jahren wesentlich jünger aus!) feiern. Von hier aus nochmals alles Gute und guten Appetit. Natürlich wäre ich auch gerne dabei, aber vielleicht kann ja Thomas mal fürs „Bubili“ einspringen und jenen Part übernehmen, den sonst ich immer übernehme. Helfen, helfen, helfen. Mal sehen, ob seine beiden linken Rechtsanwaltshände für das geschaffen sind. ;-)  

In dieser Woche begannen übrigens auch schon die ersten Kurse. Wie schon tausendfach erwähnt, ist hier wirklich alles spitze organisert.  

Die ersten zwei Wochen hatte ich mir aber einwenig anders vorgstellt – nur Gesundheitlich. Nachdem, wie fast alle Exchange Students, ich am Sonntag einwenig Fieber hatte, folgte am Mittwoch der zweite Rückschlag. Beim Essen verlor ich leider eine Zahnplombe. Die Versicherungskarte für Dänemark besitze ich leider noch nicht (das dauert 6 Wochen bis man so eine bekommt). Zahnarzt kannte ich natürlich auch keinen. Deshalb musste ich den “Notfallzahnarzt“ aufsuchen.  So nennt man hier jenen Mann, der von Abends 2000 Uhr bis 2130 geöffnet hat. Zu zahlen „only in cash“. Da mir dieser Zahnarzt vom Survival Guide und auch vom Director of the International Students empfohlen wurde begab ich mich um 1800 Uhr Richtung Oslo Plads 14. Richtig, zwei Stunden zu früh wie sich herausstellte, allerdings stand sowohl im Internet, als auch im Survival Guide, dass er schon um 0800 Uhr Morgens öffnet (Man wird vermutet haben, dass sich der Zahnarzt selbst verschrieben hat, denn wer öffnet erst um 2000 Uhr abends?). Tja um 1830 entschloss ich mich dann lieber zu warten, denn der Weg zurück mit dem Fahrrad dauerte ca. 30 Minuten.

Leider habe ich kein Foto vom Zahnarzt ergattern können. Man fühlte sich nämlich irgendwie wie im Film Hostel.

Fotos von vergangener Woche werde ich spätestens morgen Mittag veröffentlicht haben, denn jetzt muss ich nämlich noch aufräumen, nicht dass Kathi und Simone gleich wieder nachhause wollen, wenn sie uns in einem Saustall antreffen ;-)

In diesem Sinne

bis zum nächsten Mal

patrickwiedl

gemütliche RundeHübscher Exchange StudentLA Bar


Die erste Woche…

Februar 4, 2007

die Balltigereiner von fünf Ballebenenn308200049_6732_8257.jpg

… in Kopenhagen ist nun Geschichte.

Viele Eindrücke, Freunde und Wissen haben wir bereits kennen lernen dürfen. Der Abschluss machte ein perfekt organisierter Ball (wie auch schon die gesamte Introduction Week).

Heute kommen auch schon zwei Besucher in unsere Wohnung. Mit Fiete und dessen Freundin Stefi (ob mit einem oder zwei f und ie oder nur ie weiß ich leider nicht, da jede Steffie sich wünscht, irgendwie anders geschrieben zu werden, also bitte um Verständnis ;-) )werden wir einen gemütlichen Abend verbringen.

Leider macht uns eine Erkältung derzeit zu schaffen. Das nahe zu alle Exchange Students an dieser Erältung leiden, ist nur ein geringer Trost.

lg patrickwiedl

ps: meine kontaktdaten hier in kopenhagen:

email: kopenhagen@patrickwiedl.com 

icq: 77-275-166

skype: patrick wiedl (mr.r.e.m.)

handy: +45 50227378

sms: +43650 8448888

neue Freunde aus aller Weltdie BallmengeStefanie, Nadine, Thomas

und wie immer: noch mehr Fotos einfach hier klicken!


Kopenhagen – Copenhagen – København

Februar 2, 2007

Thomas und ich im Hörsaalein Teil vom Campus Danish Folk Dance

Die erste Woche in Kopenhagen ist schon fast vorüber. Ich konnte in den ersten Tagen so einiges an Eindrücke gewinnen. Die Stadt ist noch viel schöner, als ich ursprünglich gedacht habe. Zu Beginn war es noch ziemlich stressig. Am Montag kamen wir um 1700 Uhr an und um 1930 mussten wir schon auf der Uni sein. Nicht nur dass wir nicht wussten wo sie war, nein wir konnten den Weg auch zu Fuß zurücklegen.

Mitlerweile haben wir aber ein preisgünstiges Fahrrad gefunden, somit verkürzt sich unser Weg auf ein zeitliches Minimum.

Heute hatten wir auch schon eine Guide Tour quer durch Kopenhagen. So konnten wir die Stadt etwas kennen lernen.

Englisch spricht hier wirklich jeder (perfekt). Nur die Straßenbeschilderung erinnert daran, dass wir uns nicht in Großbritannien befinden.

Dass der Lebensstandard sehr hoch ist, sieht man nicht nr an den Preisen, sämtliche Einrichtungen sind äußerst luxuriös gehalten. Die U-Bahn beispielsweise ist nicht mit unserer zu vergleichen, geschweige denn mit der Deutschen.

Mein bisheriger Preisfavorit ist ein Croissant mit Kaffee bzw. Croissant mit einem belegtem Brötchen für schnäppische 7,– €uro.

Ein rießiges Kompliment gilt der CBS, die es wirklich verstand, uns in den ersten Tagen gebührend zu empfangen.

lg patrickwiedl

PS: Videos sind jetzt online. Hier gibts noch mehr Videos und Fotos!

neue Bekanntschaften aus Vorarlberg und ThailandKopenhagenKopenhagen